31. Dezember 2010
Krach Krach Boom.
Memo an mich selbst: Schneide dir nicht an Silvester die Haare.
Ugh. Wie mich das gerade ankotzt, ich wollte einfach meine Haare um ein paar Millimeter gekürzt haben... und jetzt steh ich haartechnisch wieder bei der Geburt. Sieht jetzt zwar nicht unbedingt schlecht aus, aber trotzdem derbst ärgerlich.
In gut 2 Stunden muss ich los, und ich bin immer noch nicht frohen Gemüts, wäwäwääää.
Jetzt noch schlafen, essen, ein bisschen mehr schlafen, dann anziehen und hi 2011.
..Wooho. Neinnein, ich freu mich ja. :)
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T - 22:43
Liege im Bett und fresse einen Mars.. wie die letzten Tage auch schon.
Pfff, und dick werd ich trotzdem nicht.
Hurra! Hurra! Er ist da, er ist da, der letzte Tag des Jahres.
Jetzt geht es nochmal schnell ans Pfeilen für die guten alten guten Vorsätze, an die sich dann doch keiner länger hält, als allerhöchstens einen Monat.
Ach, wird das ein Spaß.
In 24 Stunden bin ich hoffentlich blau wie meine Einlagen, auf denen ich laufe, wie auf Zuckerwatte.
Hachja.
Pfff, und dick werd ich trotzdem nicht.
Hurra! Hurra! Er ist da, er ist da, der letzte Tag des Jahres.
Jetzt geht es nochmal schnell ans Pfeilen für die guten alten guten Vorsätze, an die sich dann doch keiner länger hält, als allerhöchstens einen Monat.
Ach, wird das ein Spaß.
In 24 Stunden bin ich hoffentlich blau wie meine Einlagen, auf denen ich laufe, wie auf Zuckerwatte.
Hachja.
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30. Dezember 2010
Höhlenmensch!
Ihgitt.
Morgen ist Silvester. (Also eigentlich übermorgen, aber weil es ja schon nach Mitternacht ist..)
Uuund ich habe - oh Wunder - keene Lust. Es wird 'ne Hausparty, mit vielen Leuten, denen ich wohl mal übern Weg gelaufen bin. Heute schön was zum Saufen geholt, darunter Tequila + Limetten, was immer gut ist.
Hab aber trotzdem die Befürchtung, dass Silvester dieses Jahr scheiße wird. Wie sollte es auch anders sein? Zwar sagt man sich selbst immer, dass Silvester auch nur eine Nacht ist, aber man stellt dann doch (unbewusst) immer hohe Erwartungen an diese Nacht.
Das Schlimme daran ist ja nicht mal unbedingt, dass ich Hauspartys generell nicht ausstehen kann, oder überhaupt Partys, wo alle sich irgendwie durch irgendwen kennen, sondern vielmehr, dass das perfekte Silvester mit DER BESTEN nicht stattfinden kann, weil sie in Tokyo ist. Geil für sie und ich freu mich derbst, dass sie einen ihrer größten Träume wahrmachen konnte, aber es ist trotzdem ziemlich ernüchternd...
Mal schauen, was die nächsten Tage noch so bringen.
Morgen ist Silvester. (Also eigentlich übermorgen, aber weil es ja schon nach Mitternacht ist..)
Uuund ich habe - oh Wunder - keene Lust. Es wird 'ne Hausparty, mit vielen Leuten, denen ich wohl mal übern Weg gelaufen bin. Heute schön was zum Saufen geholt, darunter Tequila + Limetten, was immer gut ist.
Hab aber trotzdem die Befürchtung, dass Silvester dieses Jahr scheiße wird. Wie sollte es auch anders sein? Zwar sagt man sich selbst immer, dass Silvester auch nur eine Nacht ist, aber man stellt dann doch (unbewusst) immer hohe Erwartungen an diese Nacht.
Das Schlimme daran ist ja nicht mal unbedingt, dass ich Hauspartys generell nicht ausstehen kann, oder überhaupt Partys, wo alle sich irgendwie durch irgendwen kennen, sondern vielmehr, dass das perfekte Silvester mit DER BESTEN nicht stattfinden kann, weil sie in Tokyo ist. Geil für sie und ich freu mich derbst, dass sie einen ihrer größten Träume wahrmachen konnte, aber es ist trotzdem ziemlich ernüchternd...
Mal schauen, was die nächsten Tage noch so bringen.
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Puzzleteile.
Da gibt es diese Leute, die einen vormachen, einen sooo gern zu haben, immer ein offenes Ohr für einen zu haben, blablabla. Überhaupt scheinen sie alle wirklich sehr sehr gern zu haben. Geht das denn? Strahlt einigen Menschen wirklich die Sonne aus ihrem Popo oder sind sie - wie sage ich das jetzt in aller Feinfühligkeit? - fake?
Mich beschäftigt da H.R.
Eine eigentlich gute ehemalige Freundin, mit der ich mich immer gut verstanden hab. Ist alles ein bisschen eingerostet nachdem sie, ich glaub, 2005, oder so, in einen anderen Stadtteil gezogen ist [Schulwechsel, etc.], aber es war ok.
Nun gab es, wie so häufig in 2010, einen meiner vielen emotional Niederbrüche, wie genau dieser spezielle kam, weiß ich gar nicht mehr so genau. Es war auf jeden Fall an einem Freitag oder Samstagabend. Es ging einfach nichts mehr. Wirklich nichts.
Wir hatten uns für die Tage (& Wochen) vor besagtem Freitag/Samstag mehrmals zum Treffen verabredet, aber entweder sie war krank, musste arbeiten, oder sonst irgendwas ist dazwischen gekommen. Ich war damals noch fest entschlossen, ihr 'mein großes Geheimnis' anzuvertrauen. Für mich hätte das die Welt bedeutet, weil sie als gläubige Muslimin vielleicht und wahrscheinlich anders reagiert hätte, als die, denen ich es bisher gesagt habe. Ich hätte mich gern darüber mit ihr ausgesprochen, aber wie gesagt, zu Treffen kam es leider nie.
FlashForward auf Freitag/Samstag: MSN. Einige mehr oder minder verzweifelte Nachrichten, die nicht ganz so eindeutig waren. Es wurde aber auf jeden Fall klar, dass es mir nicht gut ging und ich jemanden, nämlich sie, zum Reden brauchte.
Long Story Short. Zu einem Treffen danach kam es nicht, genauere Nachfragen machte sie, außer an diesem besagten Freitag/Samstag auch nicht. (Ich wollte ihr es nicht über MSN schreiben, weil. duh.)
Wie kann jemand, der behauptet, dich als einen seiner engsten und liebsten männlichen Freunde zu sehen, so eiskalt mit dir umgehen? Natürlich wusste sie nicht, was mit mir los war, aber wenn ich mich wirklich für jemanden interessiere und merke, dass es ihm nicht gut geht... muss da nicht ein bisschen mehr kommen?
Dann gibt es dich. Du, die du mir sagst, dass ich dir imens wichtig bin. Ich glaube es, aber. Wieso zeigst du so wenig Interesse? Wieso häuchelst du nicht wenigstens Interesse? Nicht, dass ich das wollen würde. Aber wie und wieso kann ich dir auf der einen Seite SO wichtig sein und wie und wieso kannst du auf der anderen Seite SO desinteressiert sein?
Menschen sind doch scheiße.
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29. Dezember 2010
Untitled: Prolog. (Part II)
Fast so wie der erste Teil. Beide unabhängig voneinander entstanden, aber dann doch geballt im anderen Post. Wooho.
Habe grad For Reasons Unknown & Read My Mind, beides von The Killers, gehört und mir kamen fast die Tränen.
Ich hab keinen Schimmer wieso. Vielleicht.
Vielleicht werde ich alt und ein bisschen romantisch. Es ist so unfair.
Nein, es ist nicht unfair, ich rede mir nur ein, dass es unfair wäre.
Alle um mich herum durften alles was sie wollten, wann sie es wollten. Boy likes girl. So boy asks girl for a date. Küsse, Beziehung, Scheitern.
Und keiner fragt nach, weil es selbstverständlich ist.
Boy likes boy? Nicht so toll. Nicht, dass Boy boy liket, aber alles, was dahinter steckt.
Bis Boy sich innerlich damit abfinden kann, boy zu liken.. Die Angst vor den Reaktionen der Leute. Und wo zur Hölle findet man denn Leute, die genauso sind wie Boy - schwul?
Klischeesätze sind immer, dass alle guten Männer vergeben oder schwul wären, i don't think so.
Ich will das alles. Ich will meinen Film. Ich will selbstsüchtig geliebt werden.
Ich will jemanden zum Kuscheln, ich will jemandem, dem ich in die Augen sehen kann und darin eine Welt finde...
Ich will lachen, streiten, peinliche Momente.
Ich will das alles.
Ich will einen Gegenpart.
Habe grad For Reasons Unknown & Read My Mind, beides von The Killers, gehört und mir kamen fast die Tränen.
Ich hab keinen Schimmer wieso. Vielleicht.
Vielleicht werde ich alt und ein bisschen romantisch. Es ist so unfair.
Nein, es ist nicht unfair, ich rede mir nur ein, dass es unfair wäre.
Alle um mich herum durften alles was sie wollten, wann sie es wollten. Boy likes girl. So boy asks girl for a date. Küsse, Beziehung, Scheitern.
Und keiner fragt nach, weil es selbstverständlich ist.
Boy likes boy? Nicht so toll. Nicht, dass Boy boy liket, aber alles, was dahinter steckt.
Bis Boy sich innerlich damit abfinden kann, boy zu liken.. Die Angst vor den Reaktionen der Leute. Und wo zur Hölle findet man denn Leute, die genauso sind wie Boy - schwul?
Klischeesätze sind immer, dass alle guten Männer vergeben oder schwul wären, i don't think so.
Ich will das alles. Ich will meinen Film. Ich will selbstsüchtig geliebt werden.
Ich will jemanden zum Kuscheln, ich will jemandem, dem ich in die Augen sehen kann und darin eine Welt finde...
Ich will lachen, streiten, peinliche Momente.
Ich will das alles.
"I don't mind, if you don't mind
cause I don't shine, if you don't shine"
cause I don't shine, if you don't shine"
Ich will einen Gegenpart.
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Voll philosophisch
Untitled: Prolog.
Geschrieben ohne irgendeinen erkennbaren Zusammenhang, vorne nicht und hinten sowieso nicht. Zu schade zum Löschen irgendwie.
Jahresende. Zeit für Rekapitulation?
Weiß man denn dann, am Jahresende, dass das Jahr ein erfolgreiches bzw. ein erfolgloses war?
Sind große Veränderungen gleichbedeutend mit Erfolg?
Lässt sich ein erfolgreiches Jahr an meheren Ereignissen/Erlebnissen festmachen? Muss ein erfolgloses Jahr mit vielen Enttäuschungen verbunden sein? Ist das Jahr erfolglos gewesen, wenn es nicht erfolgreich war?
Hm, Fragen, auf die ich keine Antworten finde, irgendwie.
Man sollte meinen, ich glaube, dieses Jahr war rückwirkend gesehen, ein schönes.
Freundschaften sind tiefer geworden, als ich es mir zum Teil erträumt hätte.
Diese Riesenbürde, das Schwulsein, wurde mir teilweise abgenommen. Auch wenn es da schon wieder anfängt, ins Erfolglose hinüberzuschwappen...
Jahresende. Zeit für Rekapitulation?
Weiß man denn dann, am Jahresende, dass das Jahr ein erfolgreiches bzw. ein erfolgloses war?
Sind große Veränderungen gleichbedeutend mit Erfolg?
Lässt sich ein erfolgreiches Jahr an meheren Ereignissen/Erlebnissen festmachen? Muss ein erfolgloses Jahr mit vielen Enttäuschungen verbunden sein? Ist das Jahr erfolglos gewesen, wenn es nicht erfolgreich war?
Hm, Fragen, auf die ich keine Antworten finde, irgendwie.
Man sollte meinen, ich glaube, dieses Jahr war rückwirkend gesehen, ein schönes.
Freundschaften sind tiefer geworden, als ich es mir zum Teil erträumt hätte.
Diese Riesenbürde, das Schwulsein, wurde mir teilweise abgenommen. Auch wenn es da schon wieder anfängt, ins Erfolglose hinüberzuschwappen...
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28. Dezember 2010
Ich weiß auch nicht.
I feel like an empty shell. :S
Und ich weiß grad nicht, was ich dagegen tun soll. Ahhhh.
Mensch, Mensch, Mensch. Lach mal wieder.
Und ich weiß grad nicht, was ich dagegen tun soll. Ahhhh.
Mensch, Mensch, Mensch. Lach mal wieder.
Ein kleines Nickerchen. Danach ins Bett.
Ich habe die letzten Tage irgendwie viel zu viel geschlafen.
Oder, weniger geschlafen und zu viel im Bett gelegen. Weihnachten macht aus mir ein faules Hängebauchschwein. Ohne Hängebauch, versteht sich!
Ab morgen geht's dann los. Die letzten knapp 2 Monate Uni werden nachgeholt, chakka. Ich hab's im Urin, das wird was, mitm Lernen. Vielleicht. Puhhhhh.
Jetzt erstmal meine Augenklappe (nennt man das Schlafmaske oO?) vors Gesicht klatschen, mich vom iPod mit Musik berieseln lassen und in die Nacht entschwinden!
Oder, weniger geschlafen und zu viel im Bett gelegen. Weihnachten macht aus mir ein faules Hängebauchschwein. Ohne Hängebauch, versteht sich!
Ab morgen geht's dann los. Die letzten knapp 2 Monate Uni werden nachgeholt, chakka. Ich hab's im Urin, das wird was, mitm Lernen. Vielleicht. Puhhhhh.
Jetzt erstmal meine Augenklappe (nennt man das Schlafmaske oO?) vors Gesicht klatschen, mich vom iPod mit Musik berieseln lassen und in die Nacht entschwinden!
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27. Dezember 2010
Fuck Yeah!
Wunderbar. "The Album Collection: P!nk"
Alle 5 Studioalben von der mehr als grandiosen P!nk für den unglaublichen Preis von 17,99€... war ja erstmal kritisch, ob das denn auch legitim ist, aber scheint so zu sein. Ich freu mich wie Schweinshaxe.
Bei diesem Preis hoffe ich aber wirklich, dass nicht nur die CDs vorhanden, sondern komplett Booklet und bla, sind. Ich werd's dann wohl irgendwann zwischen dem 7. und 10. Januar herausfinden. :D
Oh, und Schande über mich. P!nk ist zweifelsohne die Künstlerin, deren Musik mich in meinen Jugendjahren am meisten bewegt hat, und doch hat außer ihre Funhouse Live Tour CD/DVD und ihre Greatest Hits...So Far!!!-Compilation noch kein Studioalbum den physischen Weg zu mir gefunden. Lieber spät als nie, sach ich immer.
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Die guten Seiten,
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26. Dezember 2010
Untitled.
Ich hasse mich schon bei den ersten geschriebenen Worten für alles, was folgt.
Wer sagt, dass meine Probleme elementarer und wichtiger als Probleme anderer Leute, und wer sagt überhaupt, dass dieses Problem ein Problem ist?
Leute verlieren ihre Häuser, müssen hungern, leben in Armut und da jammer ich über meine Probleme?
Ein Grund dafür, dass man aus mir nicht so viel rausbekommt. Nicht, dass ich pausenlos an die ärmsten der Armen denke, aber trotzdem ist die Gewissheit, die eigentlich keine Gewissheit ist, da, dass meine Probleme objektiv betrachtet nicht schlimm und weiter erwähnenswert sind. Aber sie fressen mich von innen auf, manchmal. Meistens. Meinen Freunden sollte ich davon - detaillierter - erzählen, würde mir dann aber wiederum wie eine immer und überall über alles meckernde Nervensäge vorkommen.
Ach Gottchen...
Das Problem mit dem Schwulsein. Niemals möchte ich über das Schwulsein definiert werden, aber kann ich das verlangen, wenn ich gar nicht sicher bin, ob ich mich nicht selbst über genau das zu definieren versuche? Es kommt mir vor, als ob ich, wie jetzt gerade, einen riesen Riss darum mache, wo es doch eigentlich keinen Riss rum zu machen gibt. Oder?
Ich bin schwul. Ok. Heteromänner posaunen ja nicht rum, dass sie Frauen lieben.
Dann aber wieder: Müssen sie nicht, weil alle davon ausgehen, dass sie es sowieso tun... So als ob man durch die Gegend läuft und sagt: "Hey, ich atme Luft!" Will ja auch keiner wissen.
Aber dann die Fragen und Vorurteile. Poposex. (Aids, Pervers.)
Ich habe den allergrößten Respekt vor denen, die öffentlich zu ihrer Homosexualität und scheinbar über allem stehen. Und dabei hatte ich, weil ich mir meine Mitwisser natürlich mit Bedacht ausgewählt habe, noch nicht das Vergnügen mit diesen Anschuldigungen konfrontiert zu werden.
Muss man sich immer wieder neu erklären? Immer und immer wieder? Einen heterosexuellen Mann oder eine heterosexuelle Frau wird ja auch nicht die Frage gestellt, wieso er auf Frauen oder sie auf Männer steht.
"I ♥ Dicks." Könnte man plump sagen, aber das mit den Schwänzen und dem Sex ist in der Gefühlsebene der Homosexualität ganz weit hinten. Nicht ganz weit. Aber auch nicht ganz vorne. Auf jeden Fall. Ich liebe das männliche Aussehen, ich liebe den männlichen Körper, ich liebe männliche Augen, ich liebe männliche Trotteligkeit. Wieso? Ich weiß es nicht, einfach weil es so ist.
Wie erklärt man das einem nicht so aufgeschlossenen Menschen? Auch das weiß ich nicht. Und ich habe Angst vor diesen Situatioinen, ich will nicht hilflos sein und nach Worten ringen müssen, um meine Gefühle erklären zu müssen. Immer und immer wieder... Ich bin schwul und ich will Liebe. Ja, Sex ist ein Teil von Liebe. Für mich. Vielleicht so, vielleicht anders.
Was mindestens genauso ... verwirrend, nervig, abstoßend, ughhh und was sonst noch ist. Es hört nie auf. Man hört so viel vom "Coming-Out", aber gibt es das wirklich? Ich mein, das erste Coming-Out, wie ich es zB bei ihr hatte, war... wunderbar befreiend und atemberaubend. Aber damit hört es nicht auf. Man lernt Leute kennen und denen muss man wohl früher oder später sagen, dass man schwul ist. Können die damit umgehen? Es sollte mir egal sein, wenn Leute, die ich in die Kategorie "Freunde" einteile, mich wegen meiner sexuellen Neigung weniger symphathisch finden oder irgendwie, aber das ist es nicht. Noch nicht. Noch habe ich zu viel Angst, vor dem, was andere Leute sagen und denken. Hm.
Ich bin schwul. Als Befreiungsschlag, und dann? Dann wissen es Leute, von denen ich glaube, dass sie es wissen müssen, nicht weil sonst Missverständnisse oder sexuelle Spannungen zwischen uns stehen würden, sondern einfach so. Vielleicht. Aber was dann? Sie wissen es, aber profitieren sie von diesem Wissen? Ich bleibe der gleiche Mensch, ich werde nicht anfangen in Schwulenclubs abzuhängen oder sonst wo. Wozu dann das Coming Out? Ich habe das Gefühl, als ob ich nach eben diesem den Leuten was beweisen müsste. Völliger Schwachsinn natürlich. Ich bin schwul für mich und nicht, um es anderen Leuten vorzuzeigen. Aber so lange ich nicht so schwul bin, dass eine potentielle Beziehung oder Skandälchen passieren könnte, bin ich - gesellschaftsmäßig - überhaupt schwul und nicht viel mehr asexuell? Wer weiß.
Mehr machen und weniger denken. Mehr fühlen und weniger denken. Mehr lieben. Mehr lachen.
Vielleicht meine Vorsätze für 2011. Denn realistisch betrachtet war unter meinen Vorsätzen 2010 zu mir und meiner Homosexualität zu stehen, könnte das immerhin unter Teilerfolg verbuchen. :)
Und wer sagt jetzt, dass mein Problem ein Problem ist? Darf ich mich darüber überhaupt ärgern? Maybe I should just go for it...
Oh Gott. Das ist definitiv to be continued.
PS: Geschrieben, ohne einmal die Löschtaste zu benutzen und ohne Überfliegen vorm Posten.
No hides, no gloss, no pretense. Wahrscheinlich was zum Schämen.
Wer sagt, dass meine Probleme elementarer und wichtiger als Probleme anderer Leute, und wer sagt überhaupt, dass dieses Problem ein Problem ist?
Leute verlieren ihre Häuser, müssen hungern, leben in Armut und da jammer ich über meine Probleme?
Ein Grund dafür, dass man aus mir nicht so viel rausbekommt. Nicht, dass ich pausenlos an die ärmsten der Armen denke, aber trotzdem ist die Gewissheit, die eigentlich keine Gewissheit ist, da, dass meine Probleme objektiv betrachtet nicht schlimm und weiter erwähnenswert sind. Aber sie fressen mich von innen auf, manchmal. Meistens. Meinen Freunden sollte ich davon - detaillierter - erzählen, würde mir dann aber wiederum wie eine immer und überall über alles meckernde Nervensäge vorkommen.
Ach Gottchen...
Das Problem mit dem Schwulsein. Niemals möchte ich über das Schwulsein definiert werden, aber kann ich das verlangen, wenn ich gar nicht sicher bin, ob ich mich nicht selbst über genau das zu definieren versuche? Es kommt mir vor, als ob ich, wie jetzt gerade, einen riesen Riss darum mache, wo es doch eigentlich keinen Riss rum zu machen gibt. Oder?
Ich bin schwul. Ok. Heteromänner posaunen ja nicht rum, dass sie Frauen lieben.
Dann aber wieder: Müssen sie nicht, weil alle davon ausgehen, dass sie es sowieso tun... So als ob man durch die Gegend läuft und sagt: "Hey, ich atme Luft!" Will ja auch keiner wissen.
Aber dann die Fragen und Vorurteile. Poposex. (Aids, Pervers.)
Ich habe den allergrößten Respekt vor denen, die öffentlich zu ihrer Homosexualität und scheinbar über allem stehen. Und dabei hatte ich, weil ich mir meine Mitwisser natürlich mit Bedacht ausgewählt habe, noch nicht das Vergnügen mit diesen Anschuldigungen konfrontiert zu werden.
Muss man sich immer wieder neu erklären? Immer und immer wieder? Einen heterosexuellen Mann oder eine heterosexuelle Frau wird ja auch nicht die Frage gestellt, wieso er auf Frauen oder sie auf Männer steht.
"I ♥ Dicks." Könnte man plump sagen, aber das mit den Schwänzen und dem Sex ist in der Gefühlsebene der Homosexualität ganz weit hinten. Nicht ganz weit. Aber auch nicht ganz vorne. Auf jeden Fall. Ich liebe das männliche Aussehen, ich liebe den männlichen Körper, ich liebe männliche Augen, ich liebe männliche Trotteligkeit. Wieso? Ich weiß es nicht, einfach weil es so ist.
Wie erklärt man das einem nicht so aufgeschlossenen Menschen? Auch das weiß ich nicht. Und ich habe Angst vor diesen Situatioinen, ich will nicht hilflos sein und nach Worten ringen müssen, um meine Gefühle erklären zu müssen. Immer und immer wieder... Ich bin schwul und ich will Liebe. Ja, Sex ist ein Teil von Liebe. Für mich. Vielleicht so, vielleicht anders.
Was mindestens genauso ... verwirrend, nervig, abstoßend, ughhh und was sonst noch ist. Es hört nie auf. Man hört so viel vom "Coming-Out", aber gibt es das wirklich? Ich mein, das erste Coming-Out, wie ich es zB bei ihr hatte, war... wunderbar befreiend und atemberaubend. Aber damit hört es nicht auf. Man lernt Leute kennen und denen muss man wohl früher oder später sagen, dass man schwul ist. Können die damit umgehen? Es sollte mir egal sein, wenn Leute, die ich in die Kategorie "Freunde" einteile, mich wegen meiner sexuellen Neigung weniger symphathisch finden oder irgendwie, aber das ist es nicht. Noch nicht. Noch habe ich zu viel Angst, vor dem, was andere Leute sagen und denken. Hm.
Ich bin schwul. Als Befreiungsschlag, und dann? Dann wissen es Leute, von denen ich glaube, dass sie es wissen müssen, nicht weil sonst Missverständnisse oder sexuelle Spannungen zwischen uns stehen würden, sondern einfach so. Vielleicht. Aber was dann? Sie wissen es, aber profitieren sie von diesem Wissen? Ich bleibe der gleiche Mensch, ich werde nicht anfangen in Schwulenclubs abzuhängen oder sonst wo. Wozu dann das Coming Out? Ich habe das Gefühl, als ob ich nach eben diesem den Leuten was beweisen müsste. Völliger Schwachsinn natürlich. Ich bin schwul für mich und nicht, um es anderen Leuten vorzuzeigen. Aber so lange ich nicht so schwul bin, dass eine potentielle Beziehung oder Skandälchen passieren könnte, bin ich - gesellschaftsmäßig - überhaupt schwul und nicht viel mehr asexuell? Wer weiß.
Mehr machen und weniger denken. Mehr fühlen und weniger denken. Mehr lieben. Mehr lachen.
Vielleicht meine Vorsätze für 2011. Denn realistisch betrachtet war unter meinen Vorsätzen 2010 zu mir und meiner Homosexualität zu stehen, könnte das immerhin unter Teilerfolg verbuchen. :)
Und wer sagt jetzt, dass mein Problem ein Problem ist? Darf ich mich darüber überhaupt ärgern? Maybe I should just go for it...
Oh Gott. Das ist definitiv to be continued.
PS: Geschrieben, ohne einmal die Löschtaste zu benutzen und ohne Überfliegen vorm Posten.
No hides, no gloss, no pretense. Wahrscheinlich was zum Schämen.
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