8. Januar 2013

The pretty lies, the ugly truth.

Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, was für Leute Marina and the Diamonds hören.
Damals vor 2-3 Jahren brachte sie ja dieses Hollywood raus, was ich ganz nett fand, aber auch nicht weiter interessant. Auf jeden Fall hat sie mittlerweile ein zweites Album herausgebracht, Electra Heart.
So viel dazu.
Ich weiß schon gar nicht mehr wieso, aber vor ca. einem Monat hab ich mir ihr zweites Album auf YouTube angehört. (oh, jetzt weiß ich es wieder, jemand hat einen Song von ihr gecovert, den ich toll fand und so ergab das eine das andere..)
Naja, is' ja schon spät. Deswegen jetzt nur so der Song, kommentarlos. Bis auf das obige. Kann man aber nicht als Kommentar zählen, eher so was wie ein Prolog.

4. Januar 2013

Back to the Roots.

Das schlaue Internet macht ja seit drei Tagen davon reden, dass 2013 das erste Jahr seit 1987 ist, in dem alle vier Zahlen unterschiedlich sind. Verrückt und schon fast interessant.
Da ich aber 1987 noch nicht geboren war, auch ziemlich egal. Nun gut, ist 2013 schon mal so ein geschichtträchtliches Jahr (äh?), dann kann ich mir das auch als Grund nehmen, was voll nostalgisches zu tun. Mal bisschen runterfahren, sich auf die Mutter Erde konzentrieren, im Schlamm tanzen. Das Übliche halt.
Nein, gut. Ich sag Facebook ade. Ich muss es mir eingestehen, ich bin leidiges und offensichtliches Opfer der neuwertigen Technologie. Über WhatsApp bin ich dauernd zu erreichen, der innere Drang, Facebook zu checken, ist groß. Manchmal finde ich mich wieder, wie ich, ja, Stunden auf Facebook verdödel, ohne auch nur einen Funken von Sinn erfüllt zu haben. Facebook suggeriert mir viel zu sehr eine Plattform zu sein, auf der man sich auslassen kann, über das Innerste und auch über das Äußerste, weil es ja von Menschen bevölkert ist, die einem nahestehen. Aber im Endeffekt, meckert jeder nur über die Leute in seiner Liste, kennt einige davon nicht mal so wirklich.. Man kennt es ja.
Die Vorteile von Facebook sind wohl unabstreitbar, ebenso wie die Nachteile. Und mal ganz ehrlich, ich wüsste jetzt nicht, warum es für mich persönlich so schlimm sein sollte, dass ich mal mit den Leuten, mit denen ich auf Facebook eh nicht schreibe, dann.. so, ganz offiziell nicht mehr schreibe, weil ich nicht mehr da bin.
Es gibt nur eine Person, die weder SMS noch handygebundene Internetflat hat, mit der ich oft kommunizieren muss, aber das kriegt man auch hin. Haben unsere Eltern und meine große Schwester ja auch geschafft. Die Welt wird nicht untergehen.
Mein Plan ist nicht, Facebook für immer den Rücken zu kehren und mich zu löschen, weil, hach, is halt so.
Aber für mindestens zwei Monate im Kosmos der Deaktivierten rumzuschwirren klingt doch nach einem kleinen, aber passablen Abenteuer. Man muss ja kleine Schritte machen.

Wenn ich jetzt also nicht mehr sinnlos auf Facebook rumgammel, fang ich vielleicht endlich an, ein Bild zu malen (kann man Talent lernen?) oder hier mehr rumzuschreiben. - Was aber widerrum auch gut ist, weil ja auch Schreiben eine Form von Kunst ist. Oder so. Naja, in meinem Fall nicht Kunst, aber man tut mehr als wenn man auf Facebook nichts tun tut.
Ja. Vielleicht werden in den zwei Monaten dann auch meine Wortspielwitzanreihungen witziger. Oder verständlicher. Oder, rotfadiger.

Ehja, tschüssi.

Frohes Neues.

Manchmal möchte ich einfach nur schreien. Laut und in mich rein, in meinen Kopf, in mein Herz. Irgendwo in mich, wo ich es höre und alles wach wird.
Keine Ahnung was es ist, vielleicht ist es der trübe Himmel, aber das Leben hat mich jetzt gerade wieder ganz hart an den Eiern gepackt. Ich weiß immer nicht, ob ich in diesen Momenten mehr ich bin als ich, wenn ich nicht so melancholisch drauf bin. Vielleicht überspiele ich die ganze scheiß Negativität sonst aber auch besser, ich weiß es nicht. Ich finde nicht mal einen roten Faden, hab keine Ahnung was der Ursprung ist.

Ich meine, es ist ein Mann, weiß aber auch, dass ich ihn viel zu wenig kenne, als dass ich ihn in irgendeiner Weise für meinen, nennen wir das jetzt mal Herzschmerz, verantwortlich machen kann. Ich meine, es sind Gefühle da, aber vielleicht nicht für ihn, sondern einfach nur für das Gefühl, was ich irgendwann unbewusst in ihn hineinprojeziert habe. Ich weiß es nicht. Gott.
Es ist immer wieder die selbe Leier mit mir. Ich habe ein schönes Leben, tolle Freunde, die mir manchmal nicht das geben können, was ich der Welt so abverlange: Liebe. Ganz einfach.
Ich bin durch und durch romantisch, ist meine Meinung, also bin ich es wahrscheinlich ganz und gar nicht. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen, und sieht so aus, dass meine Romantik eine ganz eigene Lebenfassung ist. Ich kann mir in manchen Situationen zB nichts romantischeres vorstellen, als auf einem Balkon zu sitzen, die Sonne dezent in dein Gesicht scheinen zu lassen (Fresse schien jetzt gerade nicht so angepasst, hätte aber sonst Fresse geschrieben) eine Zigarette zu rauchen, und wahlweise Kaffee oder ein Bier zu trinken. Dabei rauche ich nicht mal, weder Bier noch Kaffee sagen mir nüchtern sonderlich zu.

Keine Ahnung, aber mir gehts schon besser, so ein bisschen.
Auf 2013! In der Silvesternacht, die ich übrigens mit meinen Freunden verbracht und an der ich nur um kurz nach Mitternacht etwas traurig war, weil wegen oben genannten Gründen, war ich magisch fest davon überzeugt, dass 2013 ein gutes Jahr wird. In allen Aspekten, und verdammte Kacke Hurensohn wenn das wieder nichts wird. Meine Däumchen sind für mich als Egoschwein feste gedrückt.

In diesem Sinne: Hohoho.

2. Dezember 2012

Adventsgedanken

Oh, Weihnachten 2012 steht vor der Tür.
Zeit, um das Gleiche zu machen, wie sonst auch immer- nur in kälter.

Jetzt gerade so, fühl ich mich wie ein Fremder in meinem Haus. Es ist schmerzhaft peinlich offen zu sehen, wie sehr meine "Familie" und ich unter extremsten Kommunikationsproblemen leiden.
Probleme, die sich meiner Meinung nach nicht heute und auch nicht morgen durch gutes Zureden lösen lassen können. So wie 'ne Milchpackung, in der jemand ganz oft mit ner kleinen Nadel einsticht- irgendwann läuft die Milch aus, oder sie wird schlecht, weil wegen der Luftzufuhr. Nä.

Die letzten Wochen wollte ich immer mal wieder irgendwie schreiben, aber, keine Ahnung.
Passend zur Jahreszeit also ein kleiner Rückblick der vergangen Wochen:
Ein wunderschönes Tattoo ziert nun meinen rechten Unterarm. :)
Eigene Wohnung scheint in greifbarer Nähe.
Liebe ist immer noch scheiße, aber .. ne, einfach nur scheiße.
Bürojobs sind super! Essen am Arbeitsplatz ist eine Segnung der Götter.
Zukunfsängste irgendwie.

BLA. Jetzt fällt mir doch wieder nichts ein.
Ich möchte lernen, mich selbst so zu motivieren, dass ich aus meiner Energie, die ich ja irgendwie doch hab, was produktives machen kann. Malen, Schreiben, Kunst in aller Form und Farbe, Fett werden. Sowas.
Ja, fett werden. Versuch nr. 3029!

Bis dann, tschö mit g.

8. November 2012

Before I die.

Bevor ich sterbe, möchte ich

• Mir ein Tattoo stechen lassen.
• Einen Hund als allerbesten Freund haben, le sigh.
• Lana Del Rey & P!nk live sehen.
• keine Ahnung, sowas wie Liebe.
• Endlich mal mehr als 70 Kg wiegen.
• Jemanden vom Kinn aus übers Gesicht lecken.
• Nach Las Vegas reisen. (Einfach so.)
• Nach Australien reisen.
 [ to be continued ]

31. Oktober 2012

Oh my Lana.

Mir ist egal, dass heute Halloween ist. Ich habe mir den Vorsatz gesetzt, mich nächstes Jahr zu verkleiden und zwar so richtig. BÄM. Mir ist auch egal, dass ich gestern von meinem Chef angerufen und gefragt wurde, ob ich heute arbeiten kann. Natürlich sagte ich ja, weil ich eine moneyhungry biyotch bin. Mir ist auch egal, dass ich gestern ungefähr mal den schlimmsten Tag seit Langem hatte. Mir ist egal, dass die mit Kürbis gefüllten Tortellinis mich nicht ganz so vom Hocker reißen, wie ich dachte.

Und warum? D A R U M




Endlich kommt sie nach Deutschland. 15 Monate nach Veröffentlichung von Born To Die.
Oh Gott. Bin schon am Überlegen, ob ich "nur" zu 2 Konzerten, oder mir doch noch eine dritte Stadt raussuche, weil ähm LANA DEL REY ES LA REINA.

Vielen Dank und tschüss. 

28. Oktober 2012

Und sonst so?

Sitzliege auf dem Boden, höre Cluesos 'An und für Sich', habe gerade meinen Facebook-Account deaktiviert, hätte gerne eine Flasche Rotwein (obwohl ich, wenn überhaupt mal, nur weißen trinke) und ein gemütlich prasselndes Kaminfeuer. So Hollywood-Klischee mäßig, irgendwie.
War bis eben noch depressiv genug, um der Szenerie mit dem seelenruhigen Entschlafen dieser Welt die endgültige Würze zu geben, aber, ja, ne.

War bis eben auch noch depressiv genug, um einen 18m-Text zu schreiben, voll mit schlauen, düsteren und ironischen Worten, aber diesem Gefühl ist jetzt irgendwas gewichen, was sich irgendwo eingependelt hat zwischen Lustlosigkeit, Glücklichkeit (ist das ein Wort), Gleichgültigkeit und Langeweile.

Egal. Ich schreibe jetzt wieder. Versprochen, zum gefühlten 900ten mal. Aber diesmal!!!! Und so.
Tschüss.

11. Mai 2012

J'ai rêvé

1. Ich hab mit dem Baby einer Freundin von einer alten Schulfreundin gespielt, es war ein Junge und ich glaube, er mochte mich ziemlich. Die ehemalige Freundin schenkte mir kein Lächeln, ihre Miene war mir gegenüber wie versteinert. Dann sagte sie ihrer Freundin irgendwas auf türkisch, ich wusste natürlich, dass es um mich ging und hörte dann irgendwann zwei Wörter raus, welche genau es waren, weiß ich nicht mehr, aber sowas wie "männlicher Ersatzvater".. keine Ahnung. Auf jeden Fall war ihr Problem halt, dass sie dieses Kind nicht mit einem Schwulen spielen lassen wollte. weg.

2. Ich fuhr in einem Bus, war zuerst ziemlich weit hinten alleine und wurde dann von einer Person erkannt, die mich nach vorne zu seinen beiden(?), weiblichen(?) Freundinnen brachte. Vielleicht war es auch nur eine Frau und ein Mann. Auf jeden Fall hab ich mich dann etwas mit dem Bekannten unterhalten, wobei ich merkte, dass die eine Frau zu meiner Linken mich immer wieder antatschte und das auch auf sehr 'agressive' (lies: lüsterne) Weise. Sie fing an, mich zu küssen- ich wollte es nicht, konnte mich aber nicht befreien. Ich fasste ihr sehr unsanft in den Schritt, hab versucht, ihr die Unterlippe wegzubeißen, nichts half und ich kam mir SEHR hilflos vor. weg.

25. April 2012

Staub.

In meinem Zimmer liegt unglaublich viel Staub. Erstens weil es so klein ist, zweitens weil hier Teppich liegt (zumindest rede ich mir das gerne ein, ob das nun wirklich ein Grund dafür ist- keine Ahnung?), drittens, weil ich schlicht und einfach nicht genug staubwisching und -sauging betreibe.
Generell ist mein Zimmer diesertage eine sehr gute Repräsentation meines Lebens.
Achtung. Mein Kleiderschrank ist zusammengebrochen, ich habe mehr Klamotten, als ich dachte. Sie gefaltet und sortiert reinzulegen macht wenig Sinn, weil ich eh nie weiß, was ich anziehen soll, und weil die Legefläche einfach.. ah, es ist zum Mäusemelken. Dann liegt hier so viel Gerümpel rum, also eigentlich nicht, aber wenn das Zimmer nur Nussschalengröße hat, fällt halt jedes unnötige Teil ins Auge. Es stört mich, aber ich kann nichts dran ändern, also ich könnte, aber mein innerer Schweinehund lässt mich nicht. Ich komme nicht vorwärts, weil ich nicht weiß, wohin. Metaphorisch gesehen und auch nciht metaphorisch. SIGH!

Houston?

logbuch 25ter april 2012.
Manchmal glaube ich, dass ich das Leben zu negativ sehe. Nicht das Leben an sich, sondern eher mein Leben.
Fassen wir mich im Hier und Jetzt mal kurz zusammen: Es ist 21:22Uhr, draußen ist es spätdammrig dunkel, meine Jalousien sind unten, mein Licht ist aus, ich sitzliege im Bett. Bin erkältet, so ein bisschen. Habe andauernd hunger, wegen der Erkältung, nichts zu essen, niemanden da, der mir Essen macht- ich fühle mich einsam.
Einsamkeit wäre aber auch ohne Erkältung da. Mag keiner, mag ich nicht.
Ich weiß nicht, wo ich mit mir ins Leben steuere. Studium, Versuch 2.0? Ausbildung? Eine dritte, voll coole und alternative Option? Ne..
Ich möchte doch so gerne weg. Zu erst mal weg von meiner Familie, aber vielleicht auch weg aus der Stadt, raus aus dem Alltag. Aber Alltag ist Alltag, egal ob hier oder anderswo- mit der Zeit auf jeden Fall! Außerdem: Geld. Geld ist ein Problem und das immer und überall. Hatte in den letzten Wochen nix, und meine nix, weil ich zu viel verliehen habe und zu wenig eingenommen habe. Doofe Berechnung meinerseits. Mein derzeitiger Kontostand: Stolze 5,10€! Heureka! Dabei wollte ich doch am Samstag feiern gayen. Mal schauen, was daraus wird.
Licht ist übrigens aus, weil ich Kopfschmerzen hab, voll boom boom mäßig. Immer wenn ich Fieber habe, schlafe ich total schlecht, mache kaum ein Auge zu, aber träume dabei. Gestern zB von Lord Voldemort, der in dem voll coolen Store Chef spielte, in dem ich arbeite, irgendwie waren wir voll locker cool legere per du und er voll lustig, aber als dann Feierabend war, bin ich rausgelaufen, er verfolgte mich über den realen Bahnhofsweg (wenn auch von einem slightly anderem Standpunkt aus), dabei hatte ich Todesangst. Zwei- oder dreimal. Jaja.

So. Ich habe Spotify entdeckt. Dasistsotollichkannesgarnichtinwortefassen. Also hier mal eine in Worte gefasste Zusammenfassung der Tolligkeit und oder Tollheit von Spotify. BZW!! Kennen kannte ich Spotify schon etwas länger, aber in Deutschland wurde es ja erst kürzlich freigeschaltet und das ist super, weil- ich, wenn ich jetzt an einen Song denke, ihn mir auch wirklich anhören kann und nicht erst bei Youtube vergeblich danach suchen muss, um dann festzustellen, dass es keine einzige normale Version von diesem Song gibt. Was dann meistens in große Traurigkeit übergeht, sigh. sighsighsigh.

Radiohead - Karma Police!
Juli - Zerrissen!
Beck - Loser!
Florence & The Machine (so ein bisschen)
uvm! Zu finden auf meiner super zusammengewürfelten Playlist.

Keine Ahnung. Tschö!